Ein Film von Wolfgang Bergmann
Laufzeit: 45 Minuten
Hans-Peter Dürr ist Direktor des Max-Planck Institutes für Physik und Astrophysik in München. Einige seiner Wissenschaftskollegen hat er verärgert und enttäuscht, weil er die zweckfreie Grundlagenforschung zugunsten einer praktische ausgerichteten Erforschung der Überlebensfragen der Menschheit zurückgestellt hat. Dafür erhielt er 1987 den Alternativen Nobelpreis in Stockholm.
Der Film zeichnet zunächst die Chronik der Lebensstationen nach: Kindheit im Dritten Reich, das Kriegsende erlebt er als enttäuschter Hitlerjunge. Danach Studium in den USA bei Edward Teller in Los Alamos, dann Rückkehr nach München und Mitarbeit bei Werner Heisenberg.
