Eine Dokumentation von Wolfgang Bergmann,
Laufzeit: 2 x 60 Minuten
Während des 2. Weltkrieges wurden 8 Millionen Ausländer zur Arbeit in Deutschland gezwungen. Das waren 30 Prozent der arbeitenden Bevölkerung. Als der Film 1993 gezeigt wurde, gab es in Deutschland kein öffentliches Bewusstsein über das größte Projekt der Sklavenarbeit der modernen Geschichte.
Der Film zeigt aus der Sicht der Täter und Opfer, wie sich das System des Arbeitseinsatzes historisch entwickelte: Anwerbung von Freiwilligen, Verschleppung, rassistische Unterdrückung, Sklavenarbeit.
Archivmaterial aus 10 Ländern wurde zusammengetragen. Der Autor suchte Zeitzeugen in 8 europäischen Staaten auf, einige von ihnen berichten im Film über ihre Erfahrungen.
Zwangsarbeiter in Deutschland, für jeden sichtbar und wie selbstverständlich im Alltagsbewußtsein verankert, Verantwortung und Schuld wurden verdrängt und vergessen. Ohne direkte aktuelle Bezüge werden Wurzeln von Ausländerfeindlichkeit sichtbar.
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Zitate aus dem Film.pdf (198.39 KB)
