Ein Dokumentarfilm von Bernhard Pfletschinger und Claus Bredenbrock
Laufzeiten: 60 und 45 Minuten
“Das Vergangene ist nie tot; es ist nicht einmal vergangen.” Dieses Zitat von William Faulkner stellten wir unseren Filmbeschreibungen voran. Wir versuchten das heute fast Unmögliche: Das Wirken einer fast unbekannten historischen Persönlichkeit in einer großen und aufwändigen Dokumentation darzustellen.
“Bei seinen Landsleuten war er so populär, dass sie ihn am liebsten als Staatspräsidenten gesehen hätten. Aber er hatte mehr Macht als der höchste Mann im Staat. Er machte seine eigene Außenpolitik, kommandierte Italiens Regierungen und Ministerien. Die Parteien seines Landes benutzte er wie Taxis: Er bezahlte sie aus schwarzen Kassen – und sie steuerten die Ziele an, die er ihnen nannte.”
So beginnt der Erzähler Mario Adorf die Beschreibung der schillernden Figur des Enrico Mattei.
Nominiert für den Grimme Preis 2002
Gefördert von der Filmstiftung NRW
