Reiten ist in Europa zu einer beliebten Sportart geworden, die Millionen Menschen anzieht. Auf den internationalen Turnieren dominieren deutsche Pferde. Bei der Olympiade in Hongkong stammten 40 Prozent der Pferde aus Deutschland und die Springpferde zur Hälfte aus Holstein. Der Film hinterfragt, wie Deutschland zu dieser Pferde-Supermacht werden konnte und ob diese Position unangefochten ist.
Noch reisen Züchter und Reiter aus aller Welt nach Deutschland, um Pferde auszuprobieren und auf Auktionen zu ersteigern. Sie bezahlen zwischen 50.000 und 1 Million Euro und einige fürchten den Ausverkauf der besten Pferde ins Ausland. Das CHIO 2009 in Aachen hat z.B. gezeigt, dass die deutsche Dominanz bedroht ist und andere Nationen aufgeholt haben.
Der Film besucht die Züchter und Reiter, die Veterinäre und Wissenschaftler, um das Geheimnis des erfolgreichen Züchtens zu lüften. Dabei wird es historische Rückblicke und Reisen zu den Ursprüngen edler Rassen, wie z.B. nach Usbekistan geben. Neben Deutschland spielen Polen und Ungarn eine wichtige Rolle im Film, denn diese Länder haben schon seit Jahrhunderten erfolgreich Vollblutlinien eingekreuzt.