Dokumentarfilmprojekt von Wolfgang Bergmann
Weltweit ist Reiten ein Massensport geworden und es werden Höchstleistungen verlangt. Im Augenblick ist Deutschland die führende Reiter- und Züchternation. Deutsche Pferde sind Exportschlager und gewinnen weltweit die meisten Medaillen. Trotz des Verlustes der erfolgreichen Trakehnerzucht durch den 2. Weltkrieg, haben die Züchter es geschafft, die deutschen Pferde mit englischem und arabischem „Blut“ geschickt zu veredeln und sich damit in Führungsposition zu bringen. Doch in der globalisierten Welt sind genetische Merkmale der Pferdezucht austauschbar geworden und der sportliche Erfolg eines Pferdes entsteht nicht durch Standortvorteile und auch nicht durch die inzwischen hohen Kaufsummen. Der züchterische Erfolg ist ein Geheimnis, das dieser Film versuchen will zu lüften.
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Dokumentarfilm von Sudabeh Mortezai
Eine Koproduktion mit Freibeuterfilm, Wien
Der Film ist eine schonungslose, überraschende und bisweilen komische Bestandsaufnahme der islamischen Sexual- und Geschlechterpolitik. Über persönliche Geschichten im heutigen Iran eröffnet der Film einen Einblick in die Institution der Zeit-Ehe, auch Lust-Ehe genannt, eine schiitische Praxis, bei der ein Mann und eine Frau eine vor Gott und dem Gesetz anerkannte Ehe eingehen können, die von einer Stunde bis 99 Jahre dauern kann.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann

Am 22.Juni begannen die Dreharbeiten zu der Fortsetzung des Films RUSSLANDS WUNDERKINDER in Moskau. Als wir Anfang 2007 mit der Finanzierung des Films begannen, ahnten wir nicht, wie schwierig dies sein würde. Aber wir haben es geschafft!
Der Film wir HD produziert, zunächst 2010 im Kino zu sehen sein und dann bei ARTE und den ARD Sendern gezeigt.
Wir haben einen Trailer montiert, der andeutet, was Irene Langemann später im Film zeigen wird.
Nach nur 3 Monaten Vorbereitung, Dreharbeiten und Schnitt wird der Film nun in einer Länge von 93 Minuten ausgestrahlt. Ein Marathon ist glücklich zu Ende gegangen. “Diesmal war alles Anders”, sagt Irene Langemann. “Bei EIS UND ORANGEN herrschte überall Euphorie wegen des Beitritts von 10 neuen Ländern zur EU. Diese Reise hat viel mehr Schattenseiten sichtbar gemacht.”
Dennoch, der Film versteht es wieder, die ernsten Dinge sehr leicht rüber zu bringen und eine Faszination zu erzeugen. Die Botschaft ist: Es knirscht an vielen Stellen in Europa, und wir müssen aufpassen das Realistische und Visonäre lebendig zu halten.
Eine großes Dankeschön an alle Beteiligten für die große Unterstützung, den Scouts und Aufnahmeleitern vor Ort, den Übersetzern und vor allem der Cutterin Iris Schneider für die vielen Überstunden.

Nach nur 6 Wochen Vorbereitung und Recherche in 7 Ländern haben am 10.2. die Dreharbeiten in Antwerpen begonnen.
Die Protagonisten sind der Rockmusiker Tom Bamann und seine Band dEUS, sowie die in Brüssel lebende Schönheitskönigin Tatiana Silva. Barmann hatte sich durch ein Solidaritätskonzert gegen rechten Nationalismus eine Namen gemacht. Tatiana Silva, die aus Kapverden stammt, nutzt ihren Ruhm für die Propagierung einer pluralistischen Kultur. Im Laufe der kommenden Wochen wird Irene Langemann mit Kameramann Dieter Stürmer und Assistent Axel Schmidt die Städte Kaliningrad, Tanger, Mostar, Belfast und Nikosia aufsuchen. Vor Ort warten jeweils Researcher und Übersetzerteams, um bei den Dreharbeiten behilflich zu sein. Vorausgegangen war ein kurzer Drehaufenthalt in Sibiu/Hermannstadt, wo mit vielen Attrraktionen der Beitritt zur EU und der Beginn der Kulturhauptstadtära gefeiert wurde.
Im Januar wurde die Vorbereitung eines Dokumentarfilms von Kai Christiansen mit 33.000 Euro von der Filmstiftung NRW gefördert. Auf Drängen der Filmbranche – auch von Lichtfilm – hatte die Filmstiftung dieses neue und gute Förderinstrument eingerichtet und wir bedanken uns für die Förderung in der ersten Sitzungsrunde.
Wir sind uns dabei bewußt, dass diese Hilfe der Qualitätsverbesserung des Filmemachens dienen soll und entsprechend sichtbar werden muss.
Seit Monaten versuchte Wolfgang Bergmann vergeblich eine Dreherlaubnis bei der Firma Raytheon in den USA zu bekommen, um die neue Mikrowellenwaffe in Aktion zu zeigen. Was ihm nicht gelang schaffte Commander Sid Heal im Handumdrehen. Er lud Lichtfilm zu einer Testvorführung im Sheriffs Department von Los Angeles ein. Auf einem Schießplatz wurde die Kanone auf die beiden Helden des Films Sid Heal und John Alexander gerichtet. Keiner hat länger als 5 Sekunden den Hitzestrahl auf der Haut ausgehalten und beide mussten weggespringen.
Über die Wirkung dieser und ähnlicher Waffen sagt der Kritiker Gan Golan an anderer Stelle: Konflikte würden chaotisiert und esakliert.
Als im November letzten Jahres der 45-minütige Film HANS GÜNTER WINKLER – REITEN FÜR DEUTSCHLAND mit großem Echo und Quotenerfolg ausgestrahlt wurde, wünschte sich der scheidende ARD Koordinator Hartmann von der Thann eine erweiterte Fassung von 60 Minuten für das Erste. Anlass wird der 80. Geburtstag von Hans Günter Winkler sein und gesendet wird am 24.7. seinem Geburtsdatum, um 23:30.
Foto: HGW mit Vater in Dortmund 1931.
Der Film EIN CHINESE MIT DEM KONTRABASS von Ullabritt Horn wird erstmals am 06.02.2005 in 3sat um 21.15 Uhr ausgestrahlt.
Der Film begleitet den deutsch-chinesischen Weltbürger Han Sen auf einer Zeitreise in das 20. Jahrhundert der Utopien.
Eine Autobiographie erschien unter dem gleichen Titel beim Econ Verlag.
Die MARTINS-PASSION stellt João Carlos Martins, den berühmten brasilianischen Starpianisten, vor. Er ist der Einzige, der das gesamte Werk Bachs für Piano in einer 19-teiligen CD-Sammlung eingespielt hat.
Johann Sebastian Bach, gespielt von João Carlos Martins, ist wieder mit einigen CD’s im Musikhandel erhältlich. Sollten Sie bei der Suche nach einer CD nicht fündig werden, können Sie sich gerne auch an uns wenden, ein kleiner Bestand ist bei Lichtfilm vorrätig.
Erstmals wurde der mehrfach preisgekrönte Film Russlands Wunderkinder in voller Länge am 13.12.2004 bei ARTE ausgestrahlt.
Die MARTINS-PASSION ist am 28.11.2004 im Fernsehen bei ARTE um 22.40 Uhr im Themenabend “Klavierzauber” zu sehen.
Ab Dezember ist der Film auch als DVD für 19,99 Euro erhältlich bei www.absoultmedien.de
Das neue Jahr startete gut, als Irene Langemann im Januar in Biarritz den FIPA D’OR in der Kategorie “Musique et Spectacle” überreicht bekam. Als einziger deutscher Film konnte sich die Martins-Passion gegen eine starke Konkurrenz auf dem “Festival International de Programmes Audiovisuelles” durchsetzen.
“Der Siegeszug der Martins-Passion” titelte das Branchenmagazin “Blickpunkt: Film”, als der Film den Banff Rockie Award in der Sparte Art und den 1. Preis auf dem St. Petersburger Festival “Message to Man” gewonnen hatte. Bis dahin war es ein langer Weg.
Kurz davor hatte sich der Kölner Zephir-Filmverleih entschlossen, den Film ins Kino zu bringen. Der Kinostart ist für den 9. September 2004 vorgesehen. Mehr auf der Website des Verleihs: www.zephir-filmverleih.de
Im Februar 2004 forderte uns MEDIA Brüssel auf bekannt zu geben, ob das Serienprojekt “Laboratorium Sowjetunion” produziert wird oder nicht. Angesichts wechselnder halber Zu- und Absagen haben wir das Projekt für gescheitert erklärt. Mit dem Ergebnis 17.361 Euro von den geförderten 40.000 Euro zurück zu zahlen.
Wir bedauern dies, denn es fehlt bislang eine Fernsehreihe, die die Illusionen und Utopien des Phänomens Sowjetunion systematisch und im historischen Kontext darstellt
EIS UND ORANGEN war der Arbeitstitel eines Filmprojektes, mit dem uns ARTE Straßburg beauftragte. Auf der Suche nach einem Produktionsteam für einen kurzfristig geplanten Themenschwerpunkt zum Beitritt der 10 neuen Mitgliedsländer in die EU sprach uns die Redakteurin Claudia Bucher, unter Leitung von Hans-Robert Eisenhauer, an.
Irene Langemann legte ein Konzept vor, das eine Reise von dem vereisten Hafen Tallinns bis in die mediterranen Orangenhaine Maltas vorsah. Hektische und anstrengende Monate lagen vor uns, vor allem für das Drehteam mit Dieter Stürmer als Kameramann, Ralf Weber als Assistent und Tonmann und Irene Langemann als Autorin und Regisseurin.
Caroline Nokel recherchierte von Köln aus für das Projekt.
Als zur Zufriedenheit aller Beteiligten der 87 minütige Film fertig war, blickten wir auf eine anregende und bereichernde Zeit zurück: Die “neuen alten” Länder Europas bereichern kulturell die alten Länder.
Der von Lichtfilm koproduzierte Film “Zersetzung der Seele”, Nina Toussaint und Massimo Iannetta, wurde auf dem Festival “Visions Du Réel” in Nyon mit dem Publikumspreis der Stadt Nyon und einer “besonderen Erwähnung” der Jury des internationalen Wettbewerbs ausgezeichnet.
Der 25.11. war ein glücklicher Tag für uns. Während wir in Amsterdam auf dem Forum unter Beifall unseren Film vorgestellt haben, hat die Filmstiftung NRW die Förderung in Höhe von 150.000 Euro ausgesprochen.
In Amsterdam erklärten sich Redakteure des schwedischen, norwegischen, dänischen, flämisch-belgischen Fernsehens und des Bildungskanals France 5 ihr Interesse an dem Film.
Nachdem im September in Hamburg im Filmkopierwerk Atlantik die Lichtbestimmung des auf Super 16 mm gedrehten Films abgeschlossen wurde, beendeten die Regisseure Nina Toussaint und Massimo Iannetta die Tonmischungen.
Gleichzeitig wurde der Film zur Teilnahme am Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals in Brüssel und als Eröffnungsfilm ausgewählt.
Herzlichen Glückwunsch!
Im Frühjahr 2002 reiste Irene Langemann mit dem Kameramann Volker Noack nach Burkina Faso, um den
in Los Angeles lebenden deutschen Fotografen Gerd Ludwig auf seiner Fotoreise zu begleiten.
Er war einer der 100 berühmten Fotografen aus aller Welt, die an einem Tag die Gesichter Afrikas abbilden sollten.
Jetzt ist das Buch (www.oneafricanday.com) erschienen, in dem 7 Bilder von Gerd Ludwig abgebildet sind. Wir freuen uns mit ihm über die schönen Fotos und senden einen “Herzlichen Glückwunsch” nach Los Angeles.
Der in Hamburg ansässige Filmemacher Bernd Liebner und seine chinesische Partnerin Cheng Wei, die uns bei der Realisierung des Films “Ein Chinese mit dem Kontrabass” zur Seite stand, schrieben uns folgende Mail:
“Cheng Wei und ich haben uns gemeinsam den Film (auf VHS) angesehen und hatten damit einen sehr schönen Abend. Die sehr kritische Cheng Wei war auch rund herum zufrieden. Wir haben einen sehr menschlichen, freundlichen Han Sen erlebt, der sehr viel besser, als nach dem Biolek Auftritt zu erwarten war, seine zwiespältige Beziehung zu China dargestellt hat. Cheng Wei, die ja dieses Leben zwischen zwei Kulturen selbst erlebt und an ihrem Jungen in ähnlicher Form wie bei Han Sen beobachtet, fühlte sich persönlich sehr getroffen durch Eure Darstellung. Es ist ein schöner, runder Film geworden.”