Eine Dokumentation von Katja Duregger für den WDR, 45 Min.
„Döner macht schöner” – mit diesem Slogan wirbt die Döner Industrie in Deutschland für ihr Fast Food-Produkt, das trotz Gammelfleisch-Skandal nach wie vor zum beliebtesten Schnell-Imbiss der Deutschen gehört und sich inzwischen in vielen Ländern Europas verbreitet hat. Auch Dank deutscher und nordrhein-westfälischer Maschinen.
Entstanden ist das Fleischgericht aufgrund der Beobachtung findiger türkischer Gastronomie-Betreiber: die Deutschen mögen belegte Brote mit Salat, also stecken wir das Döner Fleisch in ein Sandwich aus Fladenbrot, packen ein bisschen Kraut- und anderen Salat, ein paar Tomaten und eine Sauce drauf und nennen das ganze Döner Kebap.
Der Film verfolgt den Siegeszug des Döner in NRW in Köln und Städten des Ruhrgebietes.
Der Ursprung des Döner war der Cag Kebab, der auch heute wieder in besseren türlischen Restaurants angeboten wird.
Der Komponist Bernhard König hat in Köln einen Chor für Stimmen über 70 gegründet und in Stuttgart musiziert er mit Menschen in Altersheimen und Hospizen auf ganz besondere Weise:
Als Verfechter der Neuen Musik spürt er durch biographische Interviews verschüttete Träume und Wünsche auf und entwickelt daraus eine Liedkomposition, das der der Einzelne singen, oder der Chor vortragen kann. Bernhard König hat die Gabe, mit Witz und Phantasie, die Menschen von den bekannten Standardsängen wie, „Kein schöner Land“ wegzuführen zu neuen Klangstrukturen.
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Ein Film von Katja Schupp und Hartmut Seifert – 90 und 60 Minuten, HD
Das Sofa ist alt, die Polster verblichen, der Holzrahmen hat viele Macken. 75 Jahre lang haben Menschen darauf gesessen, mit ihren Sorgen, Träumen, Hoffnungen und Geschichten. Doch das soll jetzt endgültig vorbei sein. Nicht mehr in einem Wohnzimmer steht das Sofa jetzt, es steht am Straßenrand. – Es ist Sperrmüll in Bodenheim am Rhein.
„Das sind alles Sachen, die meine Großmutter entworfen hat, für die Hochzeit meiner Mutter 1936, in Stettin. Und ein Schreiner hat es dann gemacht“, erzählt Regina Leupold, während sie ein Möbelstück nach dem anderen aus ihrer Praxis nach draußen trägt. „26 Umzüge haben diese Sachen hinter sich. Und nun bin ich selbst am Ende meiner Arbeitsjahre und verkleinere mich und muss das alles wegwerfen.“
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Vor zehn Jahren standen Elena Kolesnitschenko, Irina Tschistjakowa, Dmitri Krutogolovy und Nikita Mndoyants im Mittelpunkt des Films”Russlands Wunderkinder” von Irene Langemann.Der Film begleitete die hochbegabten Pianistenschüler an der Zentralen Musikschule in Moskau.
Zehn Jahre später kommt die Fortsetzung des Films in die deutschen Kinos.Alle vier Filmhelden sind der Musik treu geblieben. Doch sie erleben das Drama, das vielen Wunderkindern widerfährt: Als sie noch Kinder waren, konnten sie das Publikum in Erstaunen versetzen durch den Kontrast zwischen der zarten Erscheinung und dem frühreifen Können. Jetzt zählt vor allem die filigrane perfekte Leistung, Höchstpreise bei Wettbewerben, aber auch viel Glück.
Der Film “DIE KONKURRENTEN” erzählt eine universelle Geschichte über Erfolg und Scheitern in der kommerzialisierten Welt der klassischen Musik. Sehr nah an den vier Protagonisten, mit bewegenden Rückblenden aus dem Film “Russlands Wunderkinder”, entsteht eine menschliche Studie über das Erwachsenwerden unter den Zwängen eines gnadenlosen Konkurrenzkampfs.
Link zur Webseite des Films: Die Konkurrenten – Russlands Wunderkinder 2
Link zum Kinotrailer
Am 22. September fanden in Bamako, der Hauptstadt Malis die Feierlichkeiten zur 50-jährigen Unabhängigkeit statt. Peter Heller – Buch und Regie – war mit dem Kölner Kameramann Dieter Stürmer und dem Hamburger Toningenieur Timo Selengia dabei und sie haben Bilder der Pracht und Armut mitgebracht. Das Thema des Films ist es, die Konzepte der Entwicklungshilfe aus Sicht der Afrikaner zu überprüfen.
Die Frage, warum nach 50 Jahren und 600 Milliarden US-Dollar Hilfsgeldern, Afrika keinen Entwicklungsschub durchgemacht hat, warum die Länder mit dem größten Förderanteil schlechter dastehen als vor 50 Jahren, wird der Film in eindrucksvollen Bildern und Aussagen dokumentieren.
Der Film wird von Wolfgang Bergmann produziert, im Sommer 2011 fertig gestellt und im Herbst 2011 durch den Kölner W-Filmverleih in die Kinos gebracht. Er entsteht in Zusammen arbeit mit dem WDR und ARTE (Sabine Rollberg und Jutta Krug), wurde von MEDIA Development, der Filmstiftung NRW, dem DFFF und der Filmförderung Hamburg SHH gefördert.

In High Definition, 90 Minuten, Stereo Dolby
Der Starfighter galt als das modernste Kampfflugzeug seiner Zeit. Doch bekannt wird er vor allem als “Witwenmacher” oder “fliegender Sarg”. Jede dritte der zum Aufbau der westdeutschen Luftwaffe angeschafften Maschinen stürzte ab. Über Hundert Piloten kamen dabei ums Leben.
Filmemacher Kai Christiansen schildert die Hintergründe des größten und teuersten Rüstungsprojektes in der Geschichte der Bundesrepublik und gewährt Einblick in ein Dickicht aus militärischen Geheimnissen, parteipolitischen Ränkespielen, aus Korruption und gezielten Fehlinformationen. Im Mittelpunkt steht der verzweifelte Kampf der Pilotenwitwen um Klärung der Unfallursache und die Hoffnung auf ein Ende der Absturzserie.
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Am Mittwoch, dem 2.12., um 21.50 zeigt ARTE den neuen Film Boris Rabin über die sowjetische Utopie eines “Neuen Menschen”
Züchtung eines “Neuen Menschen” hieß das Ziel gewagter Experimente, die in der Sowjetunion in den 20er Jahren durchgeführt wurden. Biologie, Technik und Naturwissenschaften erschienen den Bolschewiken dabei als Lösung für alle Probleme des Landes. Einige Wissenschaftler glaubten, durch Blutaustausch zwischen jung und alt eine perfekte Gesellschaft mit makellosen Menschen zu schaffen. Andere versuchten, Menschen mit Affen zu kreuzen, um menschenähnliche Hybriden zu zeugen. Diese sollten den Militärchemikern als Versuchsobjekte für neue Giftstoffe dienen und schwere und gefährliche Arbeiten übernehmen. Eine weitere Theorie propagierte die künstliche Befruchtung von Frauen mit dem Sperma herausragender Revolutionäre. So sollten von einer überragenden Persönlichkeit tausende oder zehntausende Kinder abstammen, um eine enorme Steigerung der geistigen und moralischen Eigenschaften der nächsten Generationen zu erreichen.
Obwohl die Züchtung eines neuen Menschen in der Sowjetunion scheiterte, bewirkte die sowjetische Realität bei Millionen von Menschen Veränderungen vor allem im politischen und gesellschaftlichen Verhalten. So entstand ein “homo sowjeticus”.
Über Rückmeldungen zum Film würden wir uns freuen: info (at) lichtfilm.de

Reiten ist in Europa zu einer beliebten Sportart geworden, die Millionen Menschen anzieht. Auf den internationalen Turnieren dominieren deutsche Pferde. Bei der Olympiade in Hongkong stammten 40% der Pferde aus Deutschland und die Springpferde zur Hälfte aus Holstein. Der Film hinterfragt, wie Deutschland zu dieser Pferde-Supermacht werden konnte und ob diese Position unangefochten ist.


Ein Film von Boris Rabin, 52 Min..
Eine deutsch-russische Koproduktion, mit dem MDR und Förderung der MDM
Nach dem Sieg der bolschewistischen Revolution 1917 in Russland stand die sowjetische Regierung vor riesigen Problemen. Sie musste ein armes rückständiges Land in das zwanzigste Jahrhundert und in ein neues technisches Zeitalter katapultieren. Die Ideologen der kommunistischen Utopie glaubten, dass die Menschen der alten kapitalistischen Weltordnung dafür nicht geeignet wären. Es musste also ein neuer Erdenbürger geschaffen und der Mensch selbst zum Objekt revolutionärer Veränderungen werden. So wurde die Züchtung eines “Neuen Menschen” zum Ziel gewagter Experimente, die in der Sowjetunion in den 20er Jahren durchgeführt wurden.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann, 89 Minuten, HD, Stereo
Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri, SWR, Jutta Krug, WDR, Frauke Sandig, DW
Seine Weltpremiere hatte der Film am 3. Juli 2009 auf dem Münchner Filmfest.
Der Film beobachtet ein Jahr lang deutsch-amerikanische Soldatenpaare und findet dafür eine poetisch-politische Sprache. Wie ist Liebe in Zeiten des Krieges möglich?
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 60 Minuten
Liverpool hat sich als “Europas Kulturhauotstadt 2008″ viel vorgenommen. Die einstige Industriestadt am River Mersey, die inzwischen die zweitwichtigste Kulturmetropole Grossbritanniens nach London ist, zelebriert ihr kulturelles Erbe und ihre moderne künstlerische Vielfallt.
Auszeichnungen:
Standard Publikumsjurypreis, Viennale
Preis für die Beste Kamera, Golden Chest Internationales TV Festival, Bulgarien 2007
Festivals:
Internationales Filmfest München, 2007
Viennale, 2007
Golden Chest Internationales TV Festival, Bulgarien, 2007
Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, 2007
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Bergmann
Laufzeit 94 (89 und 58) Minuten
Nicht-tödliche Waffen werden als Hilfe zur humanen Konfliktlösung angepriesen. In den USA mussten sie schon bald in “weniger tödlich” umbenannt werden, da es immer wieder zu Todesfällen kam. Der Film zeigt, was aus den Visionen friedlicher Konfliktlösungen geworden ist.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 94 Minuten
Der Film begibt sich in das Innenleben der neuen russischen Machtelite und ist ein faszinierendes und erschreckendes gesellschaftliches Portrait von Putins Russland.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 92 Minuten
Europa ist 50 Jahre geworden. Künstler aus 7 Städten und Ländern stellen ihre Hoffnungen und Visonen dar.
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Ein Dokumentarfilm von Kai Christiansen
Laufzeit 28 Minuten
In Deutschland haben etwa 12% aller Bürger einmal im Leben Stalking erfahren. Doch wie kann man sich dagegen schützen? Der Film WAS TUN GEGEN STALKER? gibt Tipps und Hinweise, wie man sich als Verfolgter am günstigsten verhält.
Ein Dokumentarfilm von Kai Christiansen
Laufzeit 60 Minuten
Im Zusammenhang mit einem Themenabend bei ARTE produzierte Lichtfilm zwei Dokumentationen zum Thema Stalking: NACH TRENNUNG MORD und WAS TUN GEGEN STALKER?
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Bergmann
Laufzeit 45/60 Minuten
Erstes umfassendes Portrait des erfolgreichsten Springreiters der Welt.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 60 Minuten
Die Kreisstadt Goldap liegt im äußersten Nordosten Polens, direkt an der Grenze zur Enklave Kaliningrad. Wegen seiner Abgeschiedenheit nennt man es das “Sibirien Polens”. Der Film untersucht, wie sich der Beitritt Polens zur EU auf die dort lebenden Menschen ausgewirkt hat.
Auszeichnungen:
FIPA D´OR, Biarritz 2004,
Banff Rockie Award 2004,
Centaur “Bester langer Dokumentarfilm”, St. Petersburg
“Best Documentary” Pocono Mountains Film Festival, USA
Festivals:
Dokumentarfilmfestival München; “Golden Prague“ Prag; Banff Rocky Awards, Kanada; „Message to Man“ St. Petersburg, Russland; Pocono Mountains Filmfestival/USA; Montreal Film Festival New Cinema/Kanada; Chicago Documentary Festival; Havanna Filmfestival