Am Mittwoch, dem 2.12., um 21.50 zeigt ARTE den neuen Film Boris Rabin über die sowjetische Utopie eines “Neuen Menschen”
Züchtung eines “Neuen Menschen” hieß das Ziel gewagter Experimente, die in der Sowjetunion in den 20er Jahren durchgeführt wurden. Biologie, Technik und Naturwissenschaften erschienen den Bolschewiken dabei als Lösung für alle Probleme des Landes. Einige Wissenschaftler glaubten, durch Blutaustausch zwischen jung und alt eine perfekte Gesellschaft mit makellosen Menschen zu schaffen. Andere versuchten, Menschen mit Affen zu kreuzen, um menschenähnliche Hybriden zu zeugen. Diese sollten den Militärchemikern als Versuchsobjekte für neue Giftstoffe dienen und schwere und gefährliche Arbeiten übernehmen. Eine weitere Theorie propagierte die künstliche Befruchtung von Frauen mit dem Sperma herausragender Revolutionäre. So sollten von einer überragenden Persönlichkeit tausende oder zehntausende Kinder abstammen, um eine enorme Steigerung der geistigen und moralischen Eigenschaften der nächsten Generationen zu erreichen.
Obwohl die Züchtung eines neuen Menschen in der Sowjetunion scheiterte, bewirkte die sowjetische Realität bei Millionen von Menschen Veränderungen vor allem im politischen und gesellschaftlichen Verhalten. So entstand ein “homo sowjeticus”.
Über Rückmeldungen zum Film würden wir uns freuen: info (at) lichtfilm.de


Ein Film von Boris Rabin, 52 Min..
Eine deutsch-russische Koproduktion, mit dem MDR und Förderung der MDM
Nach dem Sieg der bolschewistischen Revolution 1917 in Russland stand die sowjetische Regierung vor riesigen Problemen. Sie musste ein armes rückständiges Land in das zwanzigste Jahrhundert und in ein neues technisches Zeitalter katapultieren. Die Ideologen der kommunistischen Utopie glaubten, dass die Menschen der alten kapitalistischen Weltordnung dafür nicht geeignet wären. Es musste also ein neuer Erdenbürger geschaffen und der Mensch selbst zum Objekt revolutionärer Veränderungen werden. So wurde die Züchtung eines “Neuen Menschen” zum Ziel gewagter Experimente, die in der Sowjetunion in den 20er Jahren durchgeführt wurden.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 89 Minuten
Für das amerikanische Militär ist die Air Base Ramstein in Rheinland-Pfalz das Tor nach Europa und das Drehkreuz im Krieg gegen den globalen Terror. Mehr als 30 000 Amerikaner wohnen in dieser idyllischen Gegend, die auch „Little America“ genannt wird.
Obwohl das Irak-Drama weltweit zur Entzauberung der Supermacht geführt hat, können sich die Menschen hier ein Leben ohne Amerikaner nicht vorstellen. Besonders wenn es um deutsch-amerikanische Ehen geht. Die deutschen Ehefrauen und -männer übernehmen sehr schnell und bedingungslos die patriotische Haltung ihrer amerikanischen Partner. Was aber für beide Seiten immer wieder zu einer schmerzhaften Erfahrung wird, ist die Trennung, wenn Militärangehörige wieder zum Einsatz in den Irak müssen. Ob Frauen, Männer oder Kinder – alle sind sie mitten im Frieden in das fatale Kriegsgeschehen verwickelt. Denn ihr Alltag ist voller Sorgen und Ängste um ihre Liebsten, die verletzt oder tot aus dem Krisengebiet zurückkehren könnten.
Der Film erzählt sehr persönliche deutsch-amerikanische Familiengeschichten aus „Little America“/Deutschland vor dem Hintergrund des Irakkriegs.
Dokumentarfilmprojekt von Wolfgang Bergmann
Weltweit ist Reiten ein Massensport geworden und es werden Höchstleistungen verlangt. Im Augenblick ist Deutschland die führende Reiter- und Züchternation. Deutsche Pferde sind Exportschlager und gewinnen weltweit die meisten Medaillen. Trotz des Verlustes der erfolgreichen Trakehnerzucht durch den 2. Weltkrieg, haben die Züchter es geschafft, die deutschen Pferde mit englischem und arabischem „Blut“ geschickt zu veredeln und sich damit in Führungsposition zu bringen. Doch in der globalisierten Welt sind genetische Merkmale der Pferdezucht austauschbar geworden und der sportliche Erfolg eines Pferdes entsteht nicht durch Standortvorteile und auch nicht durch die inzwischen hohen Kaufsummen. Der züchterische Erfolg ist ein Geheimnis, das dieser Film versuchen will zu lüften.
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Dokumentarfilm von Sudabeh Mortezai
Eine Koproduktion mit Freibeuterfilm, Wien
Der Film ist eine schonungslose, überraschende und bisweilen komische Bestandsaufnahme der islamischen Sexual- und Geschlechterpolitik. Über persönliche Geschichten im heutigen Iran eröffnet der Film einen Einblick in die Institution der Zeit-Ehe, auch Lust-Ehe genannt, eine schiitische Praxis, bei der ein Mann und eine Frau eine vor Gott und dem Gesetz anerkannte Ehe eingehen können, die von einer Stunde bis 99 Jahre dauern kann.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 60 Minuten
Liverpool hat sich als “Europas Kulturhauotstadt 2008″ viel vorgenommen. Die einstige Industriestadt am River Mersey, die inzwischen die zweitwichtigste Kulturmetropole Grossbritanniens nach London ist, zelebriert ihr kulturelles Erbe und ihre moderne künstlerische Vielfallt.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann

Am 22.Juni begannen die Dreharbeiten zu der Fortsetzung des Films RUSSLANDS WUNDERKINDER in Moskau. Als wir Anfang 2007 mit der Finanzierung des Films begannen, ahnten wir nicht, wie schwierig dies sein würde. Aber wir haben es geschafft!
Der Film wir HD produziert, zunächst 2010 im Kino zu sehen sein und dann bei ARTE und den ARD Sendern gezeigt.
Wir haben einen Trailer montiert, der andeutet, was Irene Langemann später im Film zeigen wird.
Auszeichnungen:
Standard Publikumsjurypreis, Viennale
Preis für die Beste Kamera, Golden Chest Internationales TV Festival, Bulgarien 2007
Festivals:
Internationales Filmfest München, 2007
Viennale, 2007
Golden Chest Internationales TV Festival, Bulgarien, 2007
Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, 2007
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Bergmann
Laufzeit 94 (89 und 58) Minuten
Nicht-tödliche Waffen werden als Hilfe zur humanen Konfliktlösung angepriesen. In den USA mussten sie schon bald in “weniger tödlich” umbenannt werden, da es immer wieder zu Todesfällen kam. Der Film zeigt, was aus den Visionen friedlicher Konfliktlösungen geworden ist.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 94 Minuten
Der Film begibt sich in das Innenleben der neuen russischen Machtelite und ist ein faszinierendes und erschreckendes gesellschaftliches Portrait von Putins Russland.
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Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 92 Minuten
Europa ist 50 Jahre geworden. Künstler aus 7 Städten und Ländern stellen ihre Hoffnungen und Visonen dar.
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Ein Dokumentarfilm von Kai Christiansen
Laufzeit 28 Minuten
In Deutschland haben etwa 12% aller Bürger einmal im Leben Stalking erfahren. Doch wie kann man sich dagegen schützen? Der Film WAS TUN GEGEN STALKER? gibt Tipps und Hinweise, wie man sich als Verfolgter am günstigsten verhält.
Ein Dokumentarfilm von Kai Christiansen
Laufzeit 60 Minuten
Im Zusammenhang mit einem Themenabend bei ARTE produzierte Lichtfilm zwei Dokumentationen zum Thema Stalking: NACH TRENNUNG MORD und WAS TUN GEGEN STALKER?
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Bergmann
Laufzeit 45/60 Minuten
Erstes umfassendes Portrait des erfolgreichsten Springreiters der Welt.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 60 Minuten
Die Kreisstadt Goldap liegt im äußersten Nordosten Polens, direkt an der Grenze zur Enklave Kaliningrad. Wegen seiner Abgeschiedenheit nennt man es das “Sibirien Polens”. Der Film untersucht, wie sich der Beitritt Polens zur EU auf die dort lebenden Menschen ausgewirkt hat.
Auszeichnungen:
FIPA D´OR, Biarritz 2004,
Banff Rockie Award 2004,
Centaur “Bester langer Dokumentarfilm”, St. Petersburg
“Best Documentary” Pocono Mountains Film Festival, USA
Festivals:
Dokumentarfilmfestival München; “Golden Prague“ Prag; Banff Rocky Awards, Kanada; „Message to Man“ St. Petersburg, Russland; Pocono Mountains Filmfestival/USA; Montreal Film Festival New Cinema/Kanada; Chicago Documentary Festival; Havanna Filmfestival
Ein Dokumentarfilm von Alexei Khanyutin, Andrei Zorin, Boris Karadjev
Laufzeit 60 Minuten
Russischer Wodka ist tatsächlich nicht nur ein alkoholisches Getränk. Es ist Nationalsymbol, einer der wichtigsten Treibriemen der Regierungsmaschinerie und der Schattenwirtschaft, unablässiger Ansporn für soziale Reformprojekte, eine unerschöpfliche Quelle kreativer Inspirationen und vieler anderer Dinge. Mit einem Wort, es ist das nationale Spitzenprodukt Nummer 1.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 30 Minuten
Es ist wenig bekannt, dass Wodka die meistverkaufteste Spirituose ist. Der Film zeigt die mächtigen Konzerne im Hintergrund und die aufwendigen Werbekampagnen.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 87 Minuten
Ein road-movie durch 6 der zehn neuen Beitrittsländer der EU: Estland, Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Malta.
Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann
Laufzeit 96 Minuten
Ein Film über den Ausnahmepianisten Joao Carlos Martins
Auszeichnungen:
FIPA D´OR, Biarritz 2004,
Banff Rockie Award 2004,
Centaur “Bester langer Dokumentarfilm”,
St. Petersburg