Eine Dokumentation von Katja Duregger für den WDR, 45 Min.
„Döner macht schöner” – mit diesem Slogan wirbt die Döner Industrie in Deutschland für ihr Fast Food-Produkt, das trotz Gammelfleisch-Skandal nach wie vor zum beliebtesten Schnell-Imbiss der Deutschen gehört und sich inzwischen in vielen Ländern Europas verbreitet hat. Auch Dank deutscher und nordrhein-westfälischer Maschinen.
Entstanden ist das Fleischgericht aufgrund der Beobachtung findiger türkischer Gastronomie-Betreiber: die Deutschen mögen belegte Brote mit Salat, also stecken wir das Döner Fleisch in ein Sandwich aus Fladenbrot, packen ein bisschen Kraut- und anderen Salat, ein paar Tomaten und eine Sauce drauf und nennen das ganze Döner Kebap.
Der Film verfolgt den Siegeszug des Döner in NRW in Köln und Städten des Ruhrgebietes.
Der Ursprung des Döner war der Cag Kebab, der auch heute wieder in besseren türlischen Restaurants angeboten wird.
Der Komponist Bernhard König hat in Köln einen Chor für Stimmen über 70 gegründet und in Stuttgart musiziert er mit Menschen in Altersheimen und Hospizen auf ganz besondere Weise:
Als Verfechter der Neuen Musik spürt er durch biographische Interviews verschüttete Träume und Wünsche auf und entwickelt daraus eine Liedkomposition, das der der Einzelne singen, oder der Chor vortragen kann. Bernhard König hat die Gabe, mit Witz und Phantasie, die Menschen von den bekannten Standardsängen wie, „Kein schöner Land“ wegzuführen zu neuen Klangstrukturen.
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Am 22. September fanden in Bamako, der Hauptstadt Malis die Feierlichkeiten zur 50-jährigen Unabhängigkeit statt. Peter Heller – Buch und Regie – war mit dem Kölner Kameramann Dieter Stürmer und dem Hamburger Toningenieur Timo Selengia dabei und sie haben Bilder der Pracht und Armut mitgebracht. Das Thema des Films ist es, die Konzepte der Entwicklungshilfe aus Sicht der Afrikaner zu überprüfen.
Die Frage, warum nach 50 Jahren und 600 Milliarden US-Dollar Hilfsgeldern, Afrika keinen Entwicklungsschub durchgemacht hat, warum die Länder mit dem größten Förderanteil schlechter dastehen als vor 50 Jahren, wird der Film in eindrucksvollen Bildern und Aussagen dokumentieren.
Der Film wird von Wolfgang Bergmann produziert, im Sommer 2011 fertig gestellt und im Herbst 2011 durch den Kölner W-Filmverleih in die Kinos gebracht. Er entsteht in Zusammen arbeit mit dem WDR und ARTE (Sabine Rollberg und Jutta Krug), wurde von MEDIA Development, der Filmstiftung NRW, dem DFFF und der Filmförderung Hamburg SHH gefördert.